European Masters of Golf playing Journalists (EMGJ)

Nächster Termin EMGJ

23.-27. Oktober 2028 Evian Resort (France) => provisorisches Progamm

 

Rang 6 an der EM – und europameisterlich neben dem Platz

Am EMGJ in England zeigt die Schweizer Delegation sehr solide Leistungen. Die Stimmung im East Sussex National war ohnehin top. Deshalb zieht Captain Klaus Burkhardt ein zufriedenes Fazit. 

Das Schweizer Team erreicht bei der Europameisterschaft der golfspielenden Journalisten (European Masters of Golf playing Journalists, EMGJ) 2026 in East Sussex, England, den 6. Platz unter zehn Nationen. Das Resultat widerspiegelt ziemlich genau die Leistungen der soliden Schweizer Delegation. «Wir sind nicht unzufrieden», sagt der Schweizer Captain Klaus Burkhardt. «Aber wir wissen auch alle, dass an beiden Tagen noch mehr möglich gewesen wäre.» 

Im Vergleich zur letzten Austragung zwei Jahre zuvor in Obidos hat sich die Schweiz um zwei Plätze verbessert – damals nahmen allerdings 12 Länder am EMGJ teil. Auch diesmal, im wunderbaren East Sussex National Club in Uckfield, war die Stimmung während der ganzen Woche ausgezeichnet. Die zehn Schweizer Spielerinnen und Spieler plus Cornelia Ellenberger, die am Gästeturnier teilnahm, trafen alle am Sonntag ein – die meisten von ihnen spielten noch am gleichen Tag den herrlich gelegenen Seaford Head Golf Course an der Küste direkt am Meer. An Fleiss und Golfleidenschaft fehlte es dem Team jedenfalls auch bei teilweise typisch englischem Wetter mit Nieselregen nie.

Es besteht Steigerungspotenzial
Auf den zwei schönen Plätzen im East Sussex National galt es nach den Trainingstagen am Montag und Dienstag schliesslich am Mittwoch und Donnerstag ernst. Dank eines Livescorings konnten die Resultate ständig am Smartphone verfolgt werden – und die Schweizer reihten sich von Anfang an im Mittelfeld ein. Am Ende konnten Tschechien, Spanien, England und die Niederlande bezwungen werden, in den Kampf um einen Podestplatz griff das Team Schweiz jedoch nie ein. 

Das starke, routinierte Team aus Frankreich setzte sich vor Dänemark und Deutschland durch, auch Italien und Österreich reihten sich vor der Schweiz ein. «Es fehlte der Exploit», sagt Captain Klaus Burkhardt. «Aber wir haben uns als Team gut präsentiert und sind überzeugt, dass wir zu noch mehr fähig sind.»

Am meisten Punkte für die Schweiz sammelten Alessandro Christen und Guido Schranz (61) sowie Hans-Peter Schild (60). Weniger als 50 Punkte holte nur ein Mitglied, der Name ist dem Schreibenden leider gerade entfallen. Zum Schweizer Team gehörten auch Nadja Schenk, Stefan Figi, Emanuel Stotzer, Martin Lauterburg, Bruno Studer und Fabian Ruch. 

Der Captain bleibt im Amt
Mit Sicherheit auf dem Podest gelandet wäre die Schweiz, wenn es ein Ranking bezüglich Geselligkeit, Spass und Gespräche an der Bar gegeben hätte. Es waren jedenfalls intensive, lustige, abwechslungsreiche und tolle Tage in England. Und am Freitag spielten die meisten vor dem Rückflug am Abend noch eine weitere Runde Golf auf dem Weg an den Flughafen London-Gatwick. Die Gegend in der Nähe von Brighton bietet auch golferisch viel. 

Die Schweizer freuen sich bereits auf die nächsten internationalen Einsätze. Der Nations Cup findet im November 2027 an der Costa del Sol in Spanien auf den Plätzen Flamingos Golf Course & El Paraiso Golf Club statt. Und das EMGJ geht im Herbst 2028 im Evian Resort in Frankreich an der Grenze zur Schweiz über die Bühne.

Der Captain wurde beim abschliessenden Meeting einstimmig und mit grossem Applaus im Amt bestätigt (nicht zuletzt mangels Alternativen…). Er überzeugte erneut mit starker Organisation, klaren Anweisungen und guter Performance beim Zigarrenrauchen. Und er erwartet bei den nächsten Turnieren eine weitere Steigerung der Schweiz – und hofft auf noch etwas mehr Auswahl bei der Kaderzusammenstellung. Wie in Österreich, wo bis zu 100 Spielerinnen und Spieler gleich Dutzende von Qualifikationsturniere bestreiten, wird es vermutlich in der Schweiz aber auch in den nächsten Jahren nicht sein.

Aber die steten Bemühungen der SGPA aktive Journalisten in den den Verein zu holen tragen langsam Früchte und bekanntlich höhlt steter Tropfen den Stein und die Hoffnung stirbt zuletzt…

Zu den Resultaten


EMGJ 2024: Erfolgreicher Auftritt der Schweiz

Resultate

Impressionen

 

Eine feine Mischung und ein Team, das sich versteht: Emanuel Stotzer, Hans-Peter Schild, Captain Klaus Burkhardt, Nadja Schenk, Sandro Christen, Bruno Studer, Guido Schranz, Stefan Figi, Fabian Ruch und Martin Lauterburg (v.l.n.r.).
 

Das Schweizer Team erreicht bei der Europameisterschaft der golfspielenden Journalisten (European Masters of Golf playing Journalists, EMGJ) 2024 in Obidos, Portugal, den 8. Platz. Zwölf Nationen waren am Start. «Dieses Ergebnis markiert eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr», zeigte sich Captain Klaus Burkhardt nicht unzufrieden. Gespielt wurde in Portugal auf den renommierten Golfplätzen Praia d'El Rey und Royal Obidos – und dies Mitte November unter hervorragenden Bedingungen.

Turnierverlauf und Ergebnisse

Nach einem durchwachsenen Auftakt am ersten Wettkampftag gelang dem Schweizer Team an Tag zwei eine Steigerung, so dass sich die SGPA eine Platzierung im Mittelfeld sichern konnte. Die Schweiz liess damit die Teams aus Tschechien, Spanien, Portugal und Belgien hinter sich. Der Titel ging an die Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich; das Podest komplettierten Deutschland und Österreich.

Aus Schweizer Sicht erwies sich die Mischung aus erfahrenen Spielern und Turnierneulingen als erfolgreich. Fast alle Teammitglieder zeigten solide Leistungen, die den Grundstein für den Erfolg legten.

Perspektiven und Entwicklung

Die Teilnahme am EMGJ 2024 demonstrierte nicht nur sportliche Fortschritte, sondern auch eine starke Teamdynamik, die bei den Rahmenveranstaltungen deutlich spürbar war. Die Schweizerinnen und Schweizer sind in der internationalen Gemeinschaft der Golf spielenden Journalistinnen und Journalisten bestens integriert, sie sind beliebte Gesprächs- und Flightpartner; das Team der SGPA geniesst allseits grosse Sympathien. Diese positive Entwicklung bietet eine vielversprechende Grundlage für künftige Wettbewerbe.

Mit dem acht Platz und den in Portugal gewonnenen Erfahrungen befindet sich die Schweizer Delegation in einem klaren Aufwärtstrend und blickt optimistisch den nächsten internationalen Aufgaben entgegen.

indet sich die Schweizer Delegation auf einem klaren Aufwärtstrend und blickt optimistisch auf die nächsten internationalen Aufgaben.


EMGJ 2022 in Kanopiste (Tschechien)

Resultate

 

 

Die Namen der beiden 18-Loch Plätze, auf denen das Europäische Freundschaftstreffen mit Teams aus acht Ländern dieses Jahr gespielt wurde, erinnern an die Habsburgische Vergangenheit der Gegend Zentral Böhmen, südlich von Prag: «d'Este» und «Radecky». Das österreichische Team wurde dadurch wohl angespornt, Österreich gewann vor Italien und Deutschland.

Wir Schweizer*innen waren, um ein reichlich euphemistisches Gruppenbild mit Fake-Pokal machen zu können, auf das stylistische Improvisationstalent von Klaus Burkhardt angewiesen: Er (und einige andere) lieferte im zweitägigen Turnier Punkte und am Abschlussabend den «Pokal»; einige andere, wie der Schreibende, kamen nicht so richtig auf Touren, kämpften aber so gut es eben ging. Buchstäblich ins Wasser fiel Hedis zweite Runde: Von der kleinen, auf einem Inselchen gelegenen Dropzone des 6. Loches des «Radecky»-Kurses fiel die Bündnerin nach dem Schlag ins Wasser und musste völlig durchnässt aufgeben. Am Abend bei der Rangverkündigung wurde Hedi für ihr unfreiwilliges Vollbad vom initiativen tschechischen Organisator und Captain, Pavel Mandys, mit einem Schwimmring und dem Titel «Best Swimmer» sowie einer Flasche Wein getröstet. Mit dem ihr eigenen trockenen (!) Humor meinte sie, wieder lachend: «Wenigstens einen Preis haben wir gewonnen.»

Die Reise in die Nähe von Prag lohnte sich aber für alle, die sie auf sich genommen hatten; die je zwei Probe- und Turnierrunden im Resort Konopiste fanden auf sehr attraktiven, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Plätzen statt. Kein Loch gleicht dem anderen, die Greens wellig und schnell; Semirough, das andernorts ohne weiteres als Rough gelten würde und gelegentlich auch gut getroffene Bälle frass, dazu viel Wasser: Nie kam Langeweile auf.

Klaus Burkhardt hat vor Ort in einer Art fliegendem Wechsel nun das Amt des Captains der Swiss Golf Press Association übernommen. Livio Piatti, der das die letzten neun Jahre gemacht hat, freut sich, dass nun ein guter Golfer und professioneller Kommunikator diesen lockeren Verein weiterführen wird.

Es wäre schön, wenn Klaus dafür auf Euer aller Unterstützung zählen könnte. (lp)